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Berlin Istanbul MVHS Berlin Istanbul MVHS
Es ist eine sehenswerte Ausstellung die beide Perspektiven an Beispiel mehrere Frauen in Berlin und Istanbul aufzeigt und zum nachdenken anregt. Weitere Veranstaltungen an der MVHS sind für dieses Thema geplant. Hier einige Impressionen:

Cumali Naz, Vorstand des Ausländischer Elternverein München e.V., betonte ausdrücklich das die Integration in München eine Erfolgsgeschichte ist. München hat im Vergleich zu anderen deutschen Städten den höchsten Anteil an Migranten und hat es in den letzten Jahren geschafft die Integration so stark voranzutreiben das viele der Migranten gerne in und um München herum Leben und Arbeiten. Auch Herr Naz zeigte am Beispiel „Rentnersiedlungen in Antalya“ auf das immer mehr Deutsche ihr Leben in der Türkei genießen und es als Ihre zweite Heimat ansehen. 

Frau Dorte Huneke, Co-Kuratorin/Geschäftsführerin KulturForum TürkeiDeutschland e.V., reiste für die Eröffnungsveranstaltung aus Köln an und bedankte sich für das Interesse und die tatkräftige Unterstützung der MVHS. Integration ist mehr als nur eine Aufgabe, es ist eine Lebensaufgabe und Herausforderung der sich beide Seiten stellen müssen und in den letzten Jahren immer mehr gestellt haben. Frau Huneke wies darauf hin das die Integration nicht nur in Deutschland gelebt wird sondern mittlerweile auch in der Türkei. Es war für sie aufregend und zugleich aufschlussreich zu sehen wie sich deutsche Frauen und Familien in der Türkei, vor allem in Istanbul integriert haben und wie Ihnen dabei durch das Umfeld Hilfe zugutekam. 

Als erstes bedankte sich Frau  Antonia Heigl, Leitung Stadtbereich Süd MVHS, bei den Organisatoren für die Möglichkeit diese Ausstellung nach München holen zu können. Geplant waren am Anfang Ausstellungen in Köln und Berlin. Außerdem freute Sie sich das genau jetzt zur 50 Jahrfeier des Anwerbeabkommens zwischen Deutschland und Türkei die Ausstellung in den Räumen der MVHS stattfindet. 
Diese von der MVHS durchgeführte Veranstaltung wurde nicht nur finanziell unterstützt sondern auch durch die Eröffnungsansprache von AEV Vorstand Cumali Naz und durch teilnahmen von AEV Mitgliedern.
Im Bereich Kulturförderung beteiligt sich der AEV an Ausstellung die vor allem die Integration darstellen und fördern.

Eintritt freimontags bis freitags 9.00 bis 21.00 Uhr an Wochenenden während des KursbetriebsÖffnungszeiten:
27. Oktober bis 30. November 2011Ausstellungsdauer:
81369 MünchenAlbert-Roßhaupter-Straße 8 (U 6 Haltestelle Harras)Galerie eigenArt in der Münchner VolkshochschuleOrt:
Cumali Naz, Ausländischer Elternverein München e.V.Dorte Huneke, Co-Kuratorin/Geschäftsführerin KulturForum TürkeiDeutschland e.V.Grußworte:
Antonia Heigl, Leitung Stadtbereich Süd MVHSBegrüßung:
Wir danken der Türkischen Gemeinde in Bayern e.V.Stelle für interkulturelle Arbeit der Landeshauptstadt München - www.muenchen-sagt-danke.deNordkaukasischer Tscherkessischer Kultur-Verein München e.V.Kulturreferat der Landeshauptstadt MünchenAusländischer Elternverein München e.V.Mit freundlicher Unterstützung durch:
14 individuelle Porträts deutscher Istanbulerinnen und türkischer Berlinerinnen zeigen unterschiedliche Lebenswege, die zugleich große gesellschaftliche und politische Entwicklungen widerspiegeln.
Vor 50 Jahren, am 31. Oktober 1961, schlossen die Bundesrepublik Deutschland und die Türkische Republik das Abkommen zur zeitlich begrenzten Anwerbung von Arbeitskräften aus der Türkei und viele Türkinnen und Türken nahmen das Wagnis auf sich, in einem unbekannten Land neu anzufangen. Inzwischen wurde Deutschland für viele von ihnen zu einer neuen, einer weiteren Heimat. Zu einer weiteren Heimat wurde aber auch die Türkei für viele Deutsche: In Istanbul gibt es deutsche Kirchengemeinden, ein deutsches Krankenhaus und deutsche Schulen, bis vor wenigen Jahren gab es sogar ein deutsches Altenheim. Die deutsche Gemeinschaft hat in der Stadt am Bosporus eine jahrhundertealte Geschichte.
Die zweisprachig türkisch-deutsche Ausstellung "Berlin - Istanbul - Erinnerungen an eine neue Heimat" porträtiert neben Eva Sarioglu weitere 13 Frauen, die aus der Türkei nach Berlin oder aus Deutschland nach Istanbul ausgewandert sind. Ihre bewegten Lebensgeschichten verleihen dem Thema Migration konkrete Gesichter. Die gemeinsame Darstellung deutscher und türkischer Geschichten stellt Parallelen und Unterschiede jenseits der Herkunftsidentität dar und bietet wechselnde Perspektiven auf die gemeinsame Geschichte deutsch-türkischer Migration.
Eva Sarioglu, von der diese Worte stammen, wurde 1945 in Istanbul geboren und lebt seit 1966 in Berlin. Fünf Jahre wollte sie bleiben; inzwischen ist für die "Rum", die griechische Türkin aus einer alten byzantinischen Familie, die deutsche Hauptstadt zur "dritten Heimat" geworden.
"Im Leben hätte ich nicht gedacht, dass wir Istanbul verlassen. Wer verlässt schon Istanbul?" 
Eine zweisprachíge Ausstellung des KulturForum TürkeiDeutschland.
Yeni Memleketten Anilar - Istanbullu Alman, Berlinli Türk kadinlarin hayatindan.
Aus dem Leben deutscher Istanbulerinnen und türkischer Berlinerinnen.